Brief vom helmholtzplatz.de

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

sehr geehrte Mitglieder der demokratischen Parteien in der BVV Pankow,

 

in der Anlage finden Sie einen Brief zum Thema Thälmannpark / Eliashof in der

Hoffnung, dass er Ihre sicherlich schwierige weitere Entscheidungsfindung zu

erleichtern in der Lage ist.

 

Mit freundlichen Grüßen!

Steffen Pachali

 

Brief vom Laft

 

Liebe AktionsbündlerInnen,

 

hier unser Schreiben an die BVV und zur Kenntnisnahme an Herrn

Nelken und Herrn Köhne…

 

Viel Kraft und Nerven und bis Mittwoch!

 

Herzlich

 

Anne Passow

 

Betreff: Offener Brief des LAFT Berlin im Namen der Pankower Künstler, aktueller Unterschriftenstand

 

Sehr geehrte Damen und Herren Bezirksverordnete,

 

anlässlich der 26. Ordentlichen Tagung der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow und protestierend gegen die von SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingereichte Beschlussvorlage [Drucksache VI- 0841] zur Kulturensemble-am-Thälmannpark-Konzeption senden wir Ihnen erneut den Offenen Brief des LAFT Berlin e.V. vom 19.06.2009 mit dem aktuellenUnterschriftenstand.

 

Wie Ihnen bewusst sein wird, enthält die Beschlussvorlage die Weichenstellung für die Verdrängung des größten kommunalen Kulturstandortes in Pankow, dessen Austrahlung weit über die Bezirksgrenzen hinaus reicht, was sich an dem hochkarätigen Unterstützerkreis für das Kulturareal am Thälmannpark leicht ablesen lässt.

 

Vor dem Hintergrund der Zerstörung kultureller Infrastruktur, die Sie bereits im Eliashof durch den Rückbau in eine Grundschule planen, lässt Sie der weiter betriebene Kulturabbau – nun legen Sie Hand an ein über Jahrzehnte gewachsenes Kleinod des Bezirks – in keinem besseren Licht erscheinen.

 

Wie konstatierte kürzlich die Morgenpost in Bezug auf die von Ihnen anvisierten Lösungsoptionen für die Kulturstandorte in Pankow? (Intelligente Kulturpolitik sieht anders aus.)

 

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Sehr geehrte Politiker und Politikerinnen der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen, in wessen Namen gehen Sie so sorglos mit der kulturellen Basis Ihres Bezirks um?

 

Sie befinden sich unter finanziellen Zwängen, das ist bekannt. Dennoch appellieren wir an jede/n einzelne/n Bezirksverordnete/n von Ihnen, sich das Ausmaß der kulturellen Verwüstung, die ihre fatale Kette von Schließung und Verdrängung zur Folge hätte, einmal auszumalen.

 

Bitte stimmen Sie gegen den Antrag und nutzen Sie die gewonnene Zeit, um politische Lösungen zu finden, die dem Bezirk in dem, was ihn historisch prägt, was er jetzt ist und was er in Zukunft sein kann, entsprechen.

 

Mit freundlichen Grüßen

LAFT Berlin

i.A. Anne Passow

Leiterin der Geschäftsstelle

Landesverband Freie Theaterschaffende Berlin

Florastr. 90a

13187 Berlin

Tel: 030/89561904