Meinungen

2012

Auszug:  

 

Ich kann und muss mich dem Protest anschließen,

mit der verzweifelten Frage was soll übrig bleiben für folgende

Generationen?

Wenn die erreichbare Kultur als Mittler zwischen Vorstellungen,

Kulturen und Generationen weg fällt, was dürfen wir dann noch wirklich

erwarten....

 

Rüdiger Koch - Maler / Landschaftsarchitekt

 

Mit meiner Mail / Unterschrift protestiere ich gegen den weiteren Kulturabbau

im Bezirk Pankow. Ich wohne seit 1986 in der Prenzlauer Alle / Die Schließung weiterer kommunaler Galerien in Pankow entspricht einem

Angriff auf noch verbliebene Lebensräume.

Ein Stück kultureller Natur würde damit zerstört.

Dieserart strukturelle Gewalt lehne ich ab.

Heidi VogelEcke Marienburgerstraße und finde die Angebote der Einrichtungen z.B. im Thälmannpark für mich, aber auch für meine Kinder und Enkelkinder auch in der Zukunft als wichtigen Bestandteil kulturellen Lebens im Stadtteil.

>

Ich bin fassungslos, dass Bezirkspolitiker weiterhin ohne Ideen und Visionen

dieses wichtigen Ämter ausüben dürfen. Es gibt immer Lösungen und Kompromisse, um kulturelle Einrichtungen zu erhalten.

>

Sybilla Fabian, Leiterin des Weinmeisterhauses - Jugendkulturzentrum in Mitte

 

 

Ich möchte mich dem Protest anschließen!

Pankow darf nicht zu einer kulturellen Wüste werden. Gerade die kulturelle

Vielfalt macht diesen Bezirk aus.

 

Bettina Block, Grafik-Designerin

 

 

Die Schließung weiterer kommunaler Galerien in Pankow entspricht einem

Angriff auf noch verbliebene Lebensräume.

Ein Stück kultureller Natur würde damit zerstört.

Dieserart strukturelle Gewalt lehne ich ab.

Heidi Vogel

 

 

Hallo, liebe Verbündeten,

 

ich bin Autorin und Vorleserin und Mitglied der Surfpoeten, die ganz

aktuell von der Schließung des KdR in der Pappelallee betroffen sind.

Ausserdem finde ich es persönlich schlimm, dass die Wabe und das

Theater unterm Dach geschlossen werden sollen, schließlich habe ich

dort als Jugendliche viel Zeit verbracht und nach der Schule sogar

gearbeitet. Ich bin in Prenzlauer Berg aufgewachsen.

Und dass tatsächlich Bibliotheken von Schließung betroffen sein

sollen, ist wirklich ein Skandal!

 

Schöne Grüße,

Lea Streisand

 

Ich unterstütze hiermit als unmittelbar selbst betroffene Schauspielerin jede

Form des Protests gegen den Kulturabbau in Pankow.

 

Astrid Rashed / Schauspielerin

 

Sehr geehrte Damen und Herren

als Regisseurin für Integratives Theater mit Sitz im Kunstquartier

Bethanien bin ich empört darüber, wie mit wichtigen Kulturangeboten

umgegangen wird und schließe mich dem Künstlerprotest an!

Mit freundlichen Grüßen

Christine Vogt

 

Hallo,

bin auf eure Seite gestoßen und möchte mich den Protesten gegen kommunalen

Kulturabbau gerne anschließen. Auch in meinem Heimatbezirk Tiergarten/Mitte ist

das große Schlachten der kommunalen Kultureinrichtungen munter im Gange.

Bibliotheken, Veranstaltungsorte, Theater müssen dran glauben. Seit kurzem ist

auch das traditionsreiche "Teehaus" im Englischen Garten kommerzialisiert. Und

sie wissen genau, was sie tun!

Andi Brauer, Sänger und Komponist (Ex Lok Kreuzberg, Liedermacher,

Filmkomponist)

 

Ich protestiere aufs Schärfste gegen die drohende Schliessung bei

jetzt ohnehin schon eingeschränktem Spielbetrieb des <theaer unterm

dach>. Waltraud Schade

 

 

2009

 

Viola Sandberg, Galerie F92 im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

 

Mit Empörung nehme ich zur Kenntnis das nach mehreren Kämpfen und Unterschriften in der Vergangenheit, nun wieder das Problem der Schließung dieser wichtigen, gewachsenen und sehr wohl von der Bevölkerung des Stadtbezirks und weit darüber hinaus frequentierten Kulturstandorte drohen. Im Stadtbezirk Pankow ist die Galerie "Parterre" die qualitativ hochwertig geführteste Kommunale Galerie und für Prenzlauer Berg ein wichtiger Standort für Künstler und Kunstinteressierte Bürger, das Theater Unterm Dach für freie Produktionen, neben dem Theater ON sehr wichtig, die WABE ist weit über die Grenzen des Stadtbezirks hinaus bekannt und beliebt und die Kunstkurse ein sehr wichtiges Freizeitangebot für Bürger, das es auszubauen gilt und nicht abzuschaffen.

Sind den die durch uns gewählten 20 Abgeordneten der SPD und der Grünen vollkommen kurzsichtig und bürgerfremd geworden?

Nachdem vor 20 Jahren erst die Kindergärten und Kitas kaputt gemacht wurden, später die Schulen geschlossen, bemerkt die Politiker wieder einmal sehr spät das nun doch Schulen nötig sind und wollen nun deshalb andere Löcher reißen?

Das ist Verheerend! Glauben die, auch durch mich gewählten Abgeordneten wirklich im Ernst das man etwas für die Kulturelle Erziehung und Freizeitgestaltung der Bevölkerung tut indem man so wichtige aktive Kulturorte zerstört, um sie durch sicherlich gut gemachtes Puppen-, Marionetten- und Kindertheater von Freien Gruppen und Trägern aus dem Eliashof zu ersetzen? Natürlich sind auch die nötig und auch die Schule. Was ist aber wenn die Kinder groß sind, Jugendliche sind, oder einfach Kulturinteressierte Bürger sind? Vor allem was machen wir Bürger, die wir hier leben und arbeiten und jetzt diese Kulturstandorte brauchen? - Wir protestieren! Um Geld zu sparen, sollte die Kommune überlegen ob man die Galerie in Pankow schließen sollte. Sie befindet sich in einem Mietshaus im ersten Stock, in einer geräumigen und sicherlich teuren Bürgerwohnung, das ist kontraproduktiv. Dort werden interessante und gute Ausstellungen gemacht, aber besucht werden sie nach der Eröffnung so gut wie gar nicht im Gegensatz zur Galerie parterre und den anderen Einrichtungen in der Danziger Strasse. Altpankow verfügt über mehrere kommerzielle- und freie durch 20 Vereine und Kulturinitiativen geführte Galerien und Kulturstandorte und hat keineswegs so einen starken Zuzug von "Neuberlinern" wie der Prenzlauer Berg. Mit denen wollen wir doch leben und die sollten auch die Künstler und deren Angebote vor Ort kennen lernen.

Wie werden wir wohl einen Austausch und eine Sprache miteinander finden?

Sind sich die Abgeordneten der beiden starken Partein im Prenzlauer Berg im klaren darüber das sie den schon stattfindenden "Kulturkampf" zwischen den Alt- und den Neuberlinern, die Verdrängung gewachsener Strukturen, unterstützen? Ganz zu schweigen von anderen Politischen Kämpfen, die auch in dieser Gegend stattfinden und denen vor allem mit Kunst und Kultur zu begegnen ist und natürlich mit Bildung. Dazu braucht es eine viel größere neue Schule, die sicherlich schwer zu bezahlen ist und nicht dieses Stückwerk.

 

 

 

 

 

Hallo!

Ich protestiere hiermit gegen den Kulturabbau in Pankow!

 

Seit Jahrzehnten bin ich Besucherin von vielen interessanten Veranstaltungen

in der WABE und möchte diese - in meinem Wohnbezirk – n i c h t missen! Die

WABE muss die WABE bleiben! Ich bin für den Erhalt der Programmstruktur, wie

sie Uschi Kleinert und ihre zwei tollen Veranstaltungstechniker seit Jahren

erfolgreich anbieten!

 

Herzliche Grüße

Petra Schwarz, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Moderatorin

 

 

 

 

 

 

Verehrte Kollegen,

von 1993 bis 2006 habe ich in Prenzlauer Berg gewohnt und dort als freier

Fotograf gearbeitet. Seit der Zeit kenne ich das Kulturzentrum Thälmannpark und

schätze die Arbeit, die dort geleistet wurde und wird.

Wie ich nun hörte, sollen die dort verwurzelten Einrichtungen von anderen

Initiativen, die sicherlich ebenfalls wertvolle Arbeit leisten, verdrängt

werden. Wie es scheint, soll einer gegen den anderen ausgespielt werden. Bitte

lassen Sie das nicht zu. Vielmehr sollten sich die verantwortlichen Politiker

mit den Künstlern an einen Tisch setzen mit dem Ziel, diesen Standort für die

Kultur in der Form zu erhalten. Dafür plädiere ich mit meiner Unterschrift und

wünsche Ihnen viel Erfolg.

Joachim W. Schiwy

 

 

 

 

 

 

Liebe Leute! Selbstverständlich unterstütze ich Eueren Protest mit meiner lauten Stimme gegen die allgemeine Verblödung im Land der Dichter und Denker!

Herzlich

HANS-ECKARDT WENZEL (Autor/Sänger/Musiker/Zehnkämpfer)

 

 

 

 

 

 

Ich schließe mich wütend dem Protest gegen die Schließung der Wabe an

umsomehr als ich bisher dachte, dass genau Rotgrün noch am ehesten meine

interessen vertritt.

Hans Mendau, Maler und Grafiker,

 

 

 

 

 

 

Liebe Aktivisten,

welch armseelige Bezirkspolitik, die ihren Handlundsspielraum dazu nutzt, ihre Klientel gegeneinander auszuspielen. Scheinbar wissen sie jedoch nicht, wer sie eigentlich wählt. In Zukunft hoffentlich niemand mehr. Leute lasst dass nicht

mit euch machen! Wer selektiv nur aktuelle Eigeninteressen vertritt, wird schmerzvoll erfahren müssen, dass diese sich auch irgendwann ändern. Aus Kindern werden Erwachsene! Wenn es um die Bewahrung oder die Veränderung bestehender

Verhältnisse geht, sollten die handelnden Personen um Ausgleich bemüht sein. Daran sollten sich in erster Linie die politisch Verantwortlichen erinnern. Hier werden Gräben aufgemacht, wo vorher kein Konflikt war. Eine völlig verfehlte

Bezirks- und Stadtpolitik! (Wovon soll eigentlich ein Pleitier wie Pankow respektive Berlin Fördermittel zurückzahlen?) Liebe Kommunalpolitiker und Politikerinnen, ihr habt den "Schaden" angerichtet! Nicht die Künstler und

Kulturschaffenden vom Thälmannpark oder vom Eliashof und auch nicht die Eltern, wie eine wohnnahe Grundschule für Ihre Kinder suchen.Der Thälmannpark mit seinen Angeboten über Generationen- und Millieugrenzen hinweg, ist inzwischen einmalig in Berlin; und das war nicht immer so. Seine Opferung wäre das Finale eines neuerlichen Trauerspiels Berliner Kulturzerstörungspolitik. "Arm aber sexy"? Ne: "Pleite und auch noch dämlich"!

 

Guido Suchomski, Kulturmanager, Mitarbeiter ZAV-Künstlervermittlung, Mitglied Förderbeirat Kunst und Kultur Pankow (siehe auch offener Brief des Beirates)

 

 

 

 

 

 

Ich habe ab und zu Konzerte in der Wabe besucht und ein paar hervorragende Aufführungen im Theater unter dem Dach gesehen. Gerade das Theater unterm Dach habe ich immer als wunderbare Wirkungsstätte für kreative freie Künstler und Ensembles empfunden. Neben den großen Häusern in dieser Stadt hat sich im Areal um den Thälmannpark ein spannendes kulturelles Angebot etabliert, das unbedingt erhalten und unterstützt werden sollte.

Ich wünsche der Aktion Erfolg, weil die Stadt diese kreative Vielfalt braucht und dieses hier gewachsene Kleinod schützenswert ist, für die Künstler und die Bewohner!

 

Herzliche Grüße!

 

Silke Heinz, Redakteurin

 

 

 

 

 

Liebe Freunde! Selbstverständlich unterstütze ich Eueren Protest mit meiner lauten Stimme gegen die allgemeine Gedankenlosigkeit und der Kurzsichtigkeit der von uns „DEM VOLK“ gewählten Abgeordneten!Dies im Land der Dichter und Denker!

 

Bis jetzt konnten der „ars cinema berlin e.V.“ (ein Filmclub des BDFA) , jährlich sein internationales Kurzfilmfestival in der WABE präsentieren !!! Das soll es nun nicht mehr geben?! Eine einzige freche Selbstgefälligkeit dieser Abgeordneten!!! Selbstherrlich und gleichgültig dem Bürger gegenüber – egal was das

 

Volk wünscht oder sogar braucht , IHNEN ist es schnuppe!

 

Dies, so hoffe ich wird der Wähler jetzt bei der nächsten Wahl quitieren!!! Auf solche Volksvertreter können wir verzichten!

 

Mit freundlichen Grüßen Mario Kuppe ( Filmemacher)

 

 

 

 

 

 

Thomas Brückner, info@szenesounds.de, freier Berichterstatter über die Berliner Live-Musikszene

 

Die WABE ist eine der wenigen noch verbliebenen Institutionen dieser Stadt, welche über die Bezirke gefördert werden.

Eine Schließung dieser Einrichtung wäre gleichzusetzen mit der Beschneidung aller "normal" aufstrebenden Musiker dieser Stadt.

Wie sonst soll in diesem Staat, Kultur von unten noch gefördert werden, wenn nicht über solche Einrichtungen? Nicht jeder Musiker rennt gleich zu RTL und Pro Sieben und will schnell der große Kohle machen. Ehrliche Musik kommt NUR von unten und die WABE war in Sachen Musikerförderung immer ein Vorbild.

 

Danke Uschi

Gruß vom FunThomas, www.szenesounds.de

 

 

 

 

Wichtigkeit der WABE auf dem Standort Thälmannpark

 

Die Stadt Berlin schmückt sich gern mit unvergleichlicher Kultur, unbeschreiblicher Innovativität und einem Leben nahe am Puls der Zeit. Trotzdem soll nun mit der WABE ein Standort, der all das verkörpert, aus Kostengründen den Standort Thälmannpark verlassen – was einen argen Verlust an der Ernsthaftigkeit für diesen Anspruch darstellt.

 

Das 20köpfige Team um die Künstlergruppe Neue Poeten die seit 2006 regelmäßig und erfolgreich Events in der WABE veranstaltet, setzt sich deswegen nachdrücklich für den Erhalt der WABE ein.

 

Seit über drei Jahren dürfen wir nun schon überaus gute Erfahrungen in und mit der WABE sammeln:

 

das sehr versierte technische Personal, die reibungslose Kooperation und nicht zuletzt die kompetente, zuverlässige und freundliche Leitung haben drei erfolgreiche Kulturveranstaltungen in sehr angenehmer Atmosphäre ermöglicht.

 

Was die WABE jedoch besonders auszeichnet ist, dass sie Raum für frische Kunstprojekte und experimentelle Konzepte bietet. Damit ist die WABE nahezu einzigartig in Berlin und zog bei unseren Veranstaltungen zum Teil internationale Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen an - unsere PerformancekünstlerInnen, SchauspielerInnen, TänzerInnen Aut

orInnen, MusikerInnen und FilmemacherInnen waren sowohl vom Programm als auch von der Organisation der WABE außerordentlich beeindruckt und begeistert.

 

Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass wir bei unseren Veranstaltungen seit Oktober 2006 stets ein breitgefächertes Publikum aller Altersklassen in der WABE unterhalten konnten (pro Veranstaltung bis zu 200 Besucherinnen und Besucher).

 

Nicht nur bei den Veranstaltungen der Neuen Poeten gelingt es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WABE, Jung und Alt zusammen zu führen. Durch das abwechslungsreiche Programm ist die WABE schon lange wichtigster Treff- und Anlaufpunkt für Kulturinteressierte und Kulturschaffende im Bezirk Pankow.

 

Damit das so bleibt, appellieren wir, die Neuen Poeten, ausdrücklich an das Bezirksamt Pankow, die WABE nicht zu schließen und setzen uns mit unserem gesamten Team für den Erhalt ein!

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

Sebastian Offenbecher,

i.A.

Neue Poeten

 

 

 

 

 

Es ist in unserem Land eine Tendenz erkennbar, jetzt gerade im kommunalen Rahmen den Rotstift anzusetzen. Die Masse der kleinen Projekte „rechnet“ sich offenbar schlechter als die der etablierten Institutionen. Das ist der falsche Weg, kurzsichtig und dumm. Viele Künstler haben bzw. hatten in diesem Bereich die Möglichkeit, ihre ersten Arbeiten unter freien Bedingungen realisieren zu können. Diese Möglichkeit muss unbedingt erhalten bleiben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stefan Trampe, Regisseur

 

 

 

 

 

Wie kann man auf den wahnwitzigen Gedanken kommen die Tür zu einem der wichtigsten Kulturhäuser

im Herzen Berlins zuzuschlagen??? Brauchen wir das Kleingeld für Eiserne Kreuze.

 

Dieter Wien

 

 

 

 

 

 

Setzen sie meinen namen auf die Liste - die Galerie Parterre ist eine hochkarätige, professionellste Institution, die nicht sterben darf. Eine Schließung ist nicht nur eine Vernichtung dessen was war sondern vergeudung von Potential für die Zukunft

 

Mit schönen Grüßen

 

Peter Riek, bildender Künstler

 

 

 

 

 

 

Hiermit schließe ich mich dem Protest gegen die beabsichtigte Schließung der

Kultureinrichtungen an.

Seit Jahren wird hier mit wenig finanziellen Mitteln sehr gute kulturelle

Basisarbeit geleistet (übrigens auch in der Galerie Pankow und ich halte es für

falsch, der Politik vorzuschlagen, diese Galerie am ehesten zu schließen.) Keine

Galerie und kein Theater darf geschlossen werden. Es ist Aufgabe der Politik,

Das Recht auf Bildung und Kultur zu garantieren und nicht zu kontingentieren.

Dr. Anita Kühnel

Sammlung Grafikdesign

Staatliche Museen zu Berlin

Kunstbibliothek

 

 

 

 

 

Wir, die Berlin Music Association (BMA) e.V. schliessen uns dem Protest an.

Wir veranstalten regelmäßig Konzerte mit jungen Berliner Nachwuchsband in der Wabe.

Die WABe ist für uns, und die Newcomerbands ein wichtiger Ort sich zu presentieren.

Hier haben wir die Möglichkeit, den Bands eine sehr gute Sound und Lichtanlage und ausgebildete Mitarbeiter zu bieten.

Damit werden die jungen Musiker nicht nur aufgewertet, sondern sie haben auch die Möglichkeit sich einem interisierten Puplikum in Topqualität zu presentieren.

Dies ist einmalig in Berlin.

Ein Verlust dieser Spielstätte wäre für uns eine Katastrophe.

 

Jürgen Müller

Vorstand

Berlin Music Association (BMA) e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich schließe mich dem Protest der Berliner Künstler gegen Schließungsabsichten der Kultureinrichtungen am Thälmann-Park von SPD und Grünen an:

 

Ihr raubt meinem Enkelkind Lena die Zukunft am Prenzlauer Berg. Lena´s Papa ist Mitarbeiter in der Kultureinrichtung.

 

Ein tief betroffener Opa

 

Dieter Neuhaus

 

 

 

 

 

 

Die Pläne der SPD und Grünen für den Thälmann-Park, den Eliashof und die Schulen im Bezirk sind wirtschaftlich, kultur-und bildungspolitisch dumm und kurzsichtig. Für die ebenso verfehlte Politik in der Vergangenheit sollen jetzt die Bürger, Künstler, Kulturschaffenden, Eltern, Kinder und Jugendlichen die Zeche zahlen. Die schon heute unterfinanzierten Kultur-und Bildungseinrichtungen in unserem Bezirk müssen erhalten und gefördert werden, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Sie sind Lebensgrundlage vieler Bürger dieses Bezirks und wesentlich für die kulturelle Attraktivität Berlins, die Besucher aus aller Welt in unsere Stadt und vor allem nach Pankow - Prenzlauer Berg führt.

 

Auch ich habe diese Abgeodneten einmal gewählt und fühle mich beschämt und betrogen.

 

Antonia Holfelder, Schauspielerin

 

 

 

 

 

Seit vielen Jahren gastiere ich regelmäßig in der WABE. Es gibt in ganz

Berlin keinen vergleichbaren Konzertsaal.

Es kann nicht sein, dass so ein traditionsreicher Veranstaltungsort wie die

WABE zur Disposition steht!

Die jahrzehntelange kontinuierliche Arbeit von Uschi Kleinert und ihren

"Männern" darf nicht einfach so weggewischt werden!!!

Wenn es so weiter geht mit den Kürzungen im Kulturbereich werden wir nicht

an der Erderwärmung, sondern an der Verblödung der Massen zugrunde gehen.

Aber, leere Köpfe nicken bekanntlich besser.

Mögen die verantwortlichen Entscheidungsträger noch einmal in sich gehen!!!!!!!!!

Ich möchte auch mein 50. Bühnenjubiläum in der WABE begehen.

Einen Sieg der Vernunft wünscht sich

Torsten Riemann

 

 

 

 

 

 

DIE NÄCHSTE WAHL KOMMT BESTIMMT

Die Aktionen jetzt sind richtig und nötig. Und hoffentlich erfolgreich.

Wir sollten aber auch mal kurz nachdenken, wem dieser Schlamassel zu verdanken ist. Da sind ja schon vor Jahren katastrophale Fehler gemacht worden, die absolut vermeidbar waren.

Jeder, der vor ein paar Jahren einen Spaziergang durch den Prenzlauer Berg gemacht hat, konnte sehen, wie viele Babies und Kleinkinder da in Kinderwagen und Buggys durch die den Kiez geschoben wurden - nur den verantwortlichen Bezirkspolitikern muss das entgangen sein! Oder sie waren sie nicht fähig, daraus den Schluss zu ziehen, dass diese Kinder irgendwann mal zur Schule gehen werden. Und zwar nicht irgendwo, sondern hier. Eine unfassbare Blindheit. Oder soll ich es Dummheit nennen?

Burkhard Kleinert (PDS/Linkspartei) war 2002 bis 2006 Bezirksbürgermeister, Stadtschulrätin war Christine Keil (ebenfalls PDS/Linkspartei). In dieser Ägide wurden die katastrophalen Planungsfehler gemacht, die den heutigen Schlamassel zur Folge haben. Dass der Bezirk jetzt dieses Schulproblem hat, haben wir der Unfähigkeit der jahrelang regierenden Parteien SPD und PDS/Linkspartei zu verdanken.

(Wobei ich nicht sicher bin, ob man der PDS/Linkspartei da wirklich böse sein kann. Wahrscheinlich war sie einfach zu beschäftigt damit, ob man nicht noch viel mehr als die geforderten 50% der Gymnasienplätze verlosen kann. Oder die Gymnasien gleich ganz abschafft um möglichst große Gleichheit herzustellen.)

An diesen Vorlauf der heutigen Situation sollten wir uns vielleicht mal kurz erinnern, bevor wir bei der nächsten Kommunalwahl dieselben Idioten (wieder) wählen, die diesen Unsinn durch ihre Unfähigkeit erst verursacht haben. Nur die dümmsten Kälber…

Sollte ich jetzt hier irgendwem auf die Zehen getreten sein – gern geschehen.

Mit knirschenden Zähnen und freundlichen Grüßen

Robert Hummel

 

 

 

 

 

 

Dieses wichtige Kleinod muss erhalten bleiben und darf nicht der Sparpolitik zum Opfer fallen, für andere Angelegenheiten

(Schloss, temporäre Kunsthalle, Rollrasen ...) ist ja auch genug Geld da!

 

Herzliche Grüße Heike Graßhoff

 

 

 

 

 

 

 

Liebe InitiatorInnen,

 

 

 

hiermit unterstuetze ich, Dr. Arnd Hofmeister, Hochschullehrer an der Hochschule Magdeburg Stendal (FH), Wahlberliner, die Initiative zum Erhalt des Kulturensembles Thälmannpark. Der Umbau der Berliner Kulturlandschaft ist schon lange in vollem Gange: hin zu großen Prestige-Projekten weg von lokal verankerten Orten der Kulturproduktion. Die Dummheit, die sich darin ausdrückt, hat viele Dimensionen:

 

- Berlin als Kulturstadt lebt von den kleinen Produktionen. Sie sind das großstaedtische Laboratorium, in dem wirkliche Innovation, kontroverse Kritik, kritische Kunst geschaffen wird. Nicht umsonst haben alle großen Werbeagenturen ihre Trend-Scouts ueberall in Berlin rumlaufen. Selbst wenn man diese Zeitgeistrechercheure fuer Parasiten haelt, so muss man ihnen zu Gute halten, dass sie sich weniger in den "großen Kulturtempeln" bewegen, sondern an jenen Orten jenseits des Mainstream. Diese zu schließen, verarmte die Berliner Kulturproduktion und Innovativität.

 

- Berlin als Weltstadt ist gekennzeichnet durch Unterschiedlichkeiten aller Art. Dass es trotz aller Unterschiedlichkeit immer noch ein verbindendes Band gibt, eine Form "sozialer Kohäsion", liegt u.a. an den vielen Orten der Kulturproduktion, die sich gerade auf kommunaler Ebene befinden, in denen sich Menschen begegenen, in denen kulturell ü

ber ein Miteinander verhandelt wird trotz wachsendem Aus- und Gegeneinander. Diese lokale Verbindungsarbeit wird nicht nur durch Sozialprojekte geleistet, sondern insbesondere durch Kulturprojekte, deren Vermittlungsfähigkeit auf viel tieferen Ebenen liegt, die Menschen "kulturell" in ihrer Unterschiedlichkeit miteinander verbinden. Dies geschieht auf der Ebene, wo die Menschen Leben, im Stadtteil, nicht "Unter den Linden".

 

- Berlin als politische Stadt ist schon immer durch eine starke Kiezkultur geprägt. "Sag mir, wo du lebst und ich sage dir, wer du bist." Zwischen einem Prenzlberger und einem Neuköllner (der ich bin), liegen Welten und das ist auch gut so. Aber gerade diese Kiezkultur schafft die lokale Orientierung, die im Zeitalter der Globalisierung eine angemessene politische Antwort ist. Das Motto "Global denken, lokal handeln" ist mittlerweile von den kritisch-politischen Rändern "Einer-Welt-Perspektiven" im Brüsseler EU-Mainstream angekommen, weil auch dort die PolitikerInnen gelegentlich Lichtblicke haben. Berliner PolitikerInnen haben die Bedeutung dieser notwendigen Gegenbewegung offensichtlich noch nicht begriffen. Um lokale Strukturen zu stärken, braucht es auch eine lokale Kultur. Glücklicherweise haben das die politischen lokalen und globalen Künstler und kritischen MitbürgerInnen in Berlin begriffen und streiten als politische MitbürgerInnen für den Erhalt. Da denke ich als Neuköllner ganz global und solidarisiere mich.

 

Kurz, in der Hoffnung, die Dummheit möge nicht siegen. Für einen Erhalt

kommunaler Kultur, für den Erhalt des Kulturensembles Thälmann-Park.

 

Soldarische Gruesse

Arnd Hofmeister

 

 

 

 

 

Wir, die Ohrbooten, sind für den Erhalt der Wabe und fordern sofortige

Unterstützung durch den Berliner Senat.

gez.

Christopher Noodt, Musiker

Die Ohrbooten

 

 

 

 

 

 

Ich unterstütze den aktiven Protest der Berliner Künstler gegen Kulturabbau.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es notwendig, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu erhalten und zu fördern.

Das Recht auf Bildung und Kultur muss für jede Bürgerin und jeden Bürger weiterhin garantiert werden.

 

Herzliche Grüße, Nicole Löser/ Kuratorin und Galeristin

 

 

 

 

 

 

 

"Wenn die Steingesichter einen Traum verderben,

bitt' ich Gott um den aus deinem tiefsten Herz.

Also mach die Steingesichter schon zu Scherben,

oder vegetiere traumlos rentenwärts."

 

aus: "So wird es Tag", Gerhard Gundermann, 1988

 

Empörung und Protest. Verbal. Erstmal.

Jens Quandt, Musikwissenschaftler, Journalist

 

 

 

 

Dear Ladies and Genltemen.

 

I write this letter on behaf of all the members of the M.U.K.A Project in

Johannesburg, in South Africa. Wew have performed at the WABE in Berlin and we

strongly feel that it serves a great space in the sphere of Arts and therefore

we are sad that it is is threatened with closure. Above all we are in solidarity

with evrything that WABE holds and hereby request to the owners, Management,

Friends and fellow artists to do whatever can be done to keep the WABE OPEN.

 

A LUTA CONTINUA

 

Brian

 

 

 

 

Ich war langjähriges Mitglied von ThetraPack beim Kunsthaus e.V. / JungeKunstWerkstätten - habe in Stücken wie Endspiel oder Hamlet mitgespielt (Regie: Ralph Hüttig);

+ habe dort meinen D.S.-Unterricht des Camille-Claudel-Gymnasiums gehabt. Ich hoffe der Komplex bleibt für nachfolgende Generationen erhalten!

 

lg Tarik Goetzke

Regiestudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (ab WS 09/10)

 

 

 

Viele Mails in meinem Postfach laufen auf unterschriften hinaus, zB gegen diePrivatisierung Brandenburger und Mecklenurger Seen.

Ob das was wird mit unsrer Welt?

Max Flierl

 

 

 

 

 

 

Ich erinnere mich noch ganz genau an die vielen fantastischen Konzerte in der WABE: The Fate - danach fing ich an Bass zu spielen, dekaDance - die mir die Tür zu Zappa öffneten, Die Zöllner - die Funk nach Berlin brachten, Uschi Brüning und Gerhard Kubach - die den Jazz zelebrierten ...

 

Dann gab es für mich selbst einmal die Möglichkeit, auf dieser tollen Bühne zu stehen. Wir, KOMA69, wurden herzlich aufgenommen, professionell betreut und hoffen, dass noch viele andere Bands die Möglichkeit haben werden, diese wunderbare Bühne mit ihrer exzellenten Anlage und den wirklich engagierten Techniker. Wir freuen uns schon auf das nächste Konzert!

 

 

 

René Glase, ener-b von KOMA69

 

 

 

 

 

Das letzte große kommunale Kulturzentrum Berlins muss erhalten bleiben! Es ist ein wichtiger Arbeitsort für Künstler.

Gerade Politiker sollten sich der Verantwortung bewusst werden, Räume geistiger Freiheit sichern zu müssen.

Stoppen Sie den weiteren Kulturabbau in Berlin!

 

 

Maja Peltzer, Kostümbildnerin und Kulturwissenschaftlerin.

 

 

 

 

 

 

TanzRaumBerlin – Kulturpolitik

Umsetzung der Projekte des Eliashof in Thälmannpark

Das Bezirksamt Pankow ist beauftragt worden ein Konzept zur räumlichen Unterbringung der Projekte des Kinder- und Jugendkulturzentrum Eliashof in das Kulturareal Thälmannpark zu erstellen. Die Tanzhalle im Eliashof, Proben- und Produktionsort vieler Tänzer und Choreografen, ist bei dieser Umsetzung nicht berücksichtigt. Sie soll stattdessen wieder in eine Gymnastikhalle für den geplanten Schulbetrieb rückgebaut werden. Zudem ist durch diesen “Integrationsplan” die Zukunft einzelner Einrichtung im Thälmannpark gefährdet. Ein alternatives Konzept, dass keiner bestehenden Kultureinrichtung schadet, ist vom Bezirk nicht vorgesehen.

 

 

 

 

ich kann nur wie tausende andere auch "hände weg" von der WABE laut schreien!

 

wir KÜNSTLER -oder zuschauer brauchen dieses gebäude es ist unser spielort ,es

ist unsere geschichte:

WALK-ON -IM WEITERGEHEN

 

stephan dialer

schauspieler/künstler

 

 

 

Mit diesem Schreiben protestiere wir energisch gegen die Schließung der „WABE“ ! Mein Mann und ich finden

es unerhört, wie der Rotstift bei kulturellen Einrichtungen angewandt wird, und stattdessen beispielsweise Geld in marode

Banken und Managergehälter gepumpt wird.

 

Doris Glaß & Mann

 

 

Na, hallo - das darf doch nicht wahr sein, dass ausgerechnet diese Kultureinrichtung, die noch immer eine gewisse Intimität zu unserem verehrten Sänger und künstlerischen Interpreten Jürgen Walter zulässt, geschlossen werden soll ! Seit vielen Jahren ist das Weihnachtskonzert dort Höhepunkt und Einstimmung zur Weihnachtszeit für viele Fans.

Dieses Jahr werden noch einige meiner Freundinnen mehr dieses Ereignis genießen !

Und wir kommen aus allen Bezirken Berlins : Lichtenberg, Charlottenburg, Prenzlauer Berg, Köpenick !

Enttäuschen Sie den Fan-Kreis nicht durch Brachlegung dieser traditionsbegründeten Kulturstätte !

Imme Kalweit

 

 

Wenn auch Sie sich mit Ihrer Unterschrift dem Protest anschließen möchten,

senden Sie Ihren Namen, Mailadresse und Beruf an: kuenstlerprotest@aol.com

Sie werden dann umgehend auf die Liste gesetzt.